sicherlich werde ich mich nicht dazu durchringen, sinnlos ein paar kilometer zu laufen, nur um die lust meiner eltern, bilder von mir zu machen, zu stillen. und auch wenn ich den schlüssel im schloss drei mal rumdrehen muss, ich werde nicht mitgehen. man muss irgendwann auch einmal dazu stehen, was man sagt, macht und tut. wo wir wieder bei einem netten thema wären. warum gibt es so viele menschen, die so feige sind? menschen, die keinen eigenen willen haben oder sich nicht durchsetzen können. sowas geht mir so dermaßen auf den sack, dass ich manchmal sogar wütend werde.
wie kommt man eigentlich dazu, sein ganzes leben lang dem willen eines anderen zu folgen? und wie hält man das aus? meiner meinung nach haben solche menschen schon verloren. ist es dann noch leben? leben ohne eigenen willen, ohne eigene meinung? wo ist dann der überlebenswille? was ist los mit diesen leuten, die ihre seele noch dem henker zurechtrücken, sodass er ja die mitte trifft? dann frage ich mich, ob sie ihren stolz nicht längst verloren haben. sind wie wölfe in einem rudel, unterwerfen sich den großen. aber erreichen tut man so doch ohnehin nichts, es sei denn man schläft sich hoch. aber nennt man das dann noch unterwerfen? ich glaube nicht.
ich dachte immer, jeder mensch strebe nach macht. wenn diese menschen innerlich auch nach macht streben, ist dieser wille scheinbar nicht sehr groß oder ihr verlangen den leuten ihre einstellung einzutrichtern ist zu klein. beides ist zum kotzen. noch eine sorte mensch, die ich verachte. ich hasse es, wenn jemand sich selbst nicht akzeptiert, komplimente nicht annimmt. ich teile bald keine mehr aus, sie sind doch sowieso undankbar.
varg - blutaar
früh morgens sehr entspannend.