ich sehe das ganz anders. wikipedia drückt es so schön sachlich aus, das ist fast musik in meinen ohren. in meinen augen ist liebe sicherlich etwas wichtiges, nur fällt es beispielsweise mir sehr schwer einer person meine zuneigung zu schenken, ich bin allerdings auch recht misstrauisch. hinterhältig bin ich auch, ich diffamiere menschen, die sich meine freunde nennen.
da kann man sich denken, dass ich mir einrede ich bräuchte keine freunde. das tu ich. und ich leugne es nicht, sonst wäre ich mir ja im bewusstsein darüber, dass es nicht möglich ist. (dieser satz war ziemlich paradox)
da ist nicht "der eine". auch wenn ich das oft so in die welt setze ist es nicht korrekt. dort sind viel zu viele menschen auf der erde, es gibt bestimmt hunderte von leuten, die einen aushalten würden, mit all seinen macken und der ganzen scheiße die man baut. ich finde das klingt schon so verfänglich. ich frage mich oft: gibt es wirklich menschen, die sich wünschen ihr ganzes scheiß leben lang mit der selben person in einem bett zu schlafen? die person, die immer gleich schnarcht, seine frühstückseier nur hart gekocht mag und dessen lieblingsgericht nudelauflauf ist? sucht man nicht sein ganzes leben lang nach abwechslung? was gibt es mir, mit jemandem zusammen zu sein, der immer das gleiche tut? j'adopte une attitude critique vis-à-vis à l'amour.
ich strebe nicht nach dem glück der liebe. ich finde es wichtiger, darüber zu philosophieren, die liebe zu kritisieren. aber was sag' ich denn auch, ich lese franz kafka.
quoi qu'il on soit, ich bin kein beziehungsmensch. ich kann keine beziehungen führen und ich weiß nicht, ob ich das je können werde, aber es ist mir nicht wichtig.
wahnsinnig gute musik!
Seitdem der gesellschaftliche Druck fehlt, wird auch nicht mehr erwartet, dass jmd. sich so sehr "liebt" ( wenn man so einen Umstand überhaupt Liebe nennen darf), dass er den rest seines Lebens mit einer bestimmten Person verbringt. Ergo müssten Paare nur noch aufpassen keine Kinder mehr in die Welt zu setzen und schon könnten sie munter und fröhlich vögeln, bis sie nicht mehr können ;). Aber gibt dann ja noch so Verrückte, die einen Kinderwunsch haben, also den biologischen Sinn unseres Lebens zu erfüllen, was ihnen aber gleichzeitig die Berechtigung ihrer Existenz entzieht, da sie nun den Vortbestand gesichert haben... Blablabla, Liebe ist kompliziert. Einerseits betrachte ich es als chemischen Prozess, der uns an der Nase herumführt und einfach ficken will, andererseits ist es eine wundervoll Art hereingelegt zu werden (: , sonst wär es ja auch irgendwie langweilig ;). Was aber sicher ist, ist, dass Liebe nicht für lange Zeit gemacht ist, was danach passiert, ist eine Art von Akzeptanz, die sich darin äußert, dass man den Rest seines verfluchten lebens nebeneinander einschläft, das gekochte Ei isst und ab und zu mal fickt (:.
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